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Home page / Touristicher Weg/ Cinque Terre
Cinque Terre
Die Wanderwege im Gebiet von Cinque Terre bieten einige der schönsten Aussichten der Riviera und dabei die Möglichkeit, besonders interessante naturalistische Erfahrungenzu machen. Der rot-weiß gekennzeichnete Wanderweg N. 1 vom CAI von La Spezia beginnt beim Hauptplatz von Porto Venere (P.zza Bastreri), Endstation der Linienbusse, rechts des Eingangstors zum alten Dorf. Der Wanderweg steigt bergauf mit unregelmäßigen, im Felsen gegrabenen Stufen und läuft fast immer an der Wasserscheide zwischen Meeresseite und Innenland. Bei der alten Stadtmauer der Burg Doria kann man links die Kirche S. Pietro und die Palmaria Insel bewundern, und rechts den Golf von La Spezia. Sobald man den Gebirgskamm erreicht, in der Nähe der Festung Muzzerone, sieht man auf der linken Seite die Felsenklippen, deren Abhänge beim Berg Muzzerone über 100 meter hoch sind. Zwischen den Felsen findet man hier Sträucher von Kornblume von Porto Venere, einer Pflanze die nur auf dieser Halbinsel und auf der Inseln Tino und Palmaria wächst. Der Weg führt durch einen dichten Wald bis zum mittelalterlichen Dorf von Campiglia, das als einzige bewohnte Ortschaft an dieser Strecke auf einer Höhe von 382 meter liegt. Nach Campiglia führt der Pfad, die hier parallel zur Küste läuft, zwischen Ginsternflecken weiter zum Colle del Telegrafo (Telegraph-Hügel), wo sich zwei Restaurants befinden. Hier kann man sich mit Wasser versorgen, was sonst bis zur Madonna di Soviore, oberhalb von Monterosso, kaum zu finden ist. Bei dem Colle del Telegrafo befindet sich eine wichtige Kreuzung, wo sich die Asphaltstraße von La Spezia zum Berg Verrugoli und zum Berg Parodi mit der Schlotterstraße kreuzt, welche zur Meeresküste führt und weiter in der via dei Santuari (Wallfahrtskirchenweg) mündet, einem schönen Panoramaweg auf halber Höhe. Ab der Abzweigung Brampane, nicht weit weg vom C. del Telegrafo, erstreckt sich der Gebirgskamm weiter nach Nordwesten und bietet dabei eine entzückende Aussicht. Unten erblickt man die erste Ortschaft von Cinque Terre, Riomaggiore, die sich in einem mit Trockenmauern in Weinterrassen angelegten Tal befindet. Von hier grenzt die Wasserscheide in ihrer Länge die ganze Gegend von Cinque Terre ab, strom-aufwärts von Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso. Diese Strecke läuft fast eben weiter in einer Höhe von 600 bis 800 mt. über dem Meeresspiegel und kreuzt sich mit den vielen Saumpfäden, die die Ortschaften an der Küste mit denen im Innenland verbinden. Von Campiglia aus, als Alternative zum Weg N. 1, kann man andere, malerische Ecken entdecken, in dem man kurze Strecken eines alten, tiefer liegenden Pfades begehet, mit denen die sogenannten "cantine" erreicht. Es handelt sich um die Bauernsiedlungen von Schiara, Monasteroli und Fossola di Tramonti, von wo man durch steile Treppen bis zum Meer gelangen kann und dabei winzige Sandflächen und wilde Felsen entdeckt. Und unten am Meer kann oft der Wanderer mit Überraschung Wasserquellen finden. Bei Monasteroli fließt ein Bach von Berg direkt ins Meer.

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