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Home page / Touristicher Weg/ Die Insel Palmaria
Die Insel Palmaria
Die Etymologie des Namen Palmaria stammt aus dem keltisch-ligurischen Wort "barma", das Grotte bedeutet. Die Insel Palmaria schließt den Horizont von Porto Venere und ist vom alten Dorf durch einen engen Meeresarm getrennt, "Le Bocche" ("die Münde") genannt. In den IV e V Jahrhunderten der Christlichen Zeit, gleichzeitig mit der Entwicklung des Mönchswesens, entstanden auch auf der Palmaria Insel einige Kloster, deren Spuren heute verschwunden sind. Die Geschichte der Palmaria ist bei Glück und Unglück mit der von Porto Venere eng verbunden. Denkwürdig ist der Angriff, den die Einheimischen im Sommer 1242 zwanzig Tage lang durch die Truppen der Pisaner und des Kaisers erleiden mußten. Dabei wurden alle die fruchtabaren Weingärten und Olivenhaine der Insel zerstört und wahrscheinlich erlitt das gleiche Schicksal auch die Ortschaft San Giovanni Battista mit dem dazugehörenden Kloster, wo der Heilige Venerio seine Berufung erfuhr. Heute ist diese Insel, die den Touristen die Möglichkeit einer traumhaften Wanderung durch von der Macchia üppig bewachsene Abhängen und steil abfallende Felsenküste bietet, zum Landnaturschutzpark laut dem Naturschutzparkgesetzt erklärt worden. Die Verbindung zwischen Porto Venere und der Insel erfolgt durch Linienschiffe und Privatboote, die bei dem Terrizzo anlegen, wo der Wanderweg beginnt: rechts läuft die breite Schotterstraße via Schenello, wo sich die Gastwirtschaft-Hotel "Lorena" befindet, das ganze Jahr über geöffnet. Im Meer vor dieser Küste sind die Miesmuschelzüchtungen mit ihren typischen Holzpfählen zu sehen. Rechts der alten Waschräume beginnt der echte Pfad, in Rot gekennzeichnet. Hinter einem Zaune kann man das Dach der ehemaligen Festung und später Gefängnisses "Umberto I" sehen. Der Pfad schlängelt sich zwischen dichten Brombeersträuchern bis zur alten Asphaltstraße der Insel. Links ist der sonderbare Turm Scuola zu sehen, eine von den Genuesern im Jahre 1606 gebaute Festung. Überall der Duft von Salbei, Erdbeerbäumen, Myrthen, Zistrosen und Akazien. Von dem Roccio-Haus, einer ehemaligen photoelektrischen Anlage und heute einer der schönsten Terrassen in Ligurien, kann man die Tino Insel bewundern. Längs einer Trockenmauer von alten Weingärten führt der Pfad zur Pozzale herab, der breiten Bucht mit Strand, die als zweite Anlegestelle auf der Insel dient. In dieser Bucht, wo die Landschaft durch den Duft und die Farbe der Essenzen der Mittelmeersmacchia zauberhaft wird, befindet sich die Gastwirtschaft "Il Pozzale" mit Blick auf die Tino Insel. Weiter am Wanderweg entlang trifft man auf den nicht mehr betriebenen Bruch von Portoro, einem wertvollen, schwarzen und mit goldenen Adern versetzten Marmor. Südwestlich der Insel, auf den von Silbermöwen bevölkerten Steilfelsen, öffnet sich die grotta dei Colombi, die die Ansiedlung der Palmaria durch den prähistorischen Menschen beweißt. Reste aus dem Paläolithikum wurden vom Geolog G. Capellini 1869 entdeckt und die Funde dieser Ausgrabungen sind im Stadtmuseum von La Spezia zu besichtigen. Durch einen Pfad gelangt man an die Semaforo, eine militärische Position innerhalb der Festung Cavour, von zahlreichen Strandkiefern umgeben. Von hier kann man entweder einen Pfad zum Vorsprung C. Alberto hinabsteigen oder eine Strecke der Asphaltstraße gehen, um wieder zur Anlegestelle des Terrizzo zurückzukehren. Weitere malerische Grotten in der Insel sind: die Grotta del Bersagliere und die zauberhafte Grotta Azzurra, die nur mit dem Boot zu erreichen ist..

GASTRONOMISCHE STÄRKUNG FINDEN SIE BEI:

1) Restaurant “Locanda Lorena”, auf der Nordseite der Insel Palmaria
2) Restaurant “Il Pozzale”, auf der Süd/Ostseite der Insel
3) GABBIANO Imbiss, freier und ausgestatteter Badestrand, Lokalität “Punta Secco”, auf der Nordseite der Insel

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Associazione Amici delle Piccole Isole

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